Riffel Carolin & Erik

 

 

Deutschland

 

Bingen

Riffel Scharlachberg Riesling Kabinett 2016

Die Lage Die Lage Scharlachberg - Die Binger Lage Scharlachberg hat ein einzigartiges Terroir. Der Scharlachberg liegt im nordwestlichen Rheinhessen und erzählt vom Quarzit, das vor 400 Millionen Jahren im Erdzeitalter des Devon entstanden ist. Aus einem riesigen Sandstrand des Urmeeres ist durch Verfestigung und Metamorphose, sowie Eisenoxideinlagerungen, Quarzit entstanden. Daraus resultiert der Name Scharlachberg mit seinen scharlach-roten Verfärbungen. Der hohe Anteil von Silziumoxid ist ein Wärmespeicher, der die Trauben mit optimaler Wärme zu höchster Reife führt.
Vinifikation Die reifen, knackigen Trauben wurden im ersten Lesedurchgang von Hand geerntet. Nach Ganztraubenpressung vergor der Most mit traubeneigenen Hefen. Bei gewünschter Süße wurde die Gärung durch Herunterkühlen des Weines abgestoppt. Nach Lagerung auf der Feinhefe wurde der Wein Mitte März abgefüllt.
Rebsorte 100% Riesling Weintyp / Farbe Weiss Geschmack feinfruchtig Lage Binger Scharlachberg, Große Lage Boden Quarzit Alkohol 10,0%vol. Restzucker 33 g/l Säure 9,6 g/l Trinktemperatur 10-12°C Gebinde 0.75 Qualitätsstufe deutscher Prädikatswein Bio / Öko / U ... BIO

10,50 €

  • 1,2 kg
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1

Riffel Silvaner RESERVE trocken 2015

Die Lage RESERVE = Große Weine im kleinen Barrique gereift. Sie gehören neben den Lagenweinen zur Spitze unserer Qualitätspyramide. Diese Weine sind vor allem ungeheuer langlebig und beeindrucken durch ihre dichte und komplexe Art.
Vinifikation Die vollreifen Trauben wurden von Hand entrappt (also die Beeren vom Stielgerüst getrennt) und über 14 Tage vergoren (klassische Maischegärung). Nach der Pressung wurde der Wein ins neue Barrique gefüllt, wo er ein Jahr mit regelmäßiger Battonage auf der Vollhefe lagerte. Im April 2017 wurde er grob filtriert und abgefüllt.
Rebsorte 100% Silvaner Weintyp / Farbe Weiss Geschmack trocken Lage Rheinischer Landwein Boden Löß-Lehm, Quarzit Alkohol 12,5 % vol. Restzucker 0,1 g/l Säure 5,0 g/l Trinktemperatur 14-16°C Gebinde 0.75 Qualitätsstufe Rheinischer Landwein Bio / Öko / U ... BIO

25,00 €

  • 1,2 kg
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1

Andreas Tscheppe

Glanz

Steiermark

 

Bio-Weingut Tscheppe Andreas

Unser nah an der slowenischen Grenze gelegenes Weingut umfasst 5 ha Reben. 4 ha davon sind in Terrassen angelegt, die sich wunderbar in die verzaubernde, südsteirische Landschaft einbetten. Im Weingarten gehen wir eigene Wege. Die Erkenntnis, dass der Boden und die darauf gedeihenden Pflanzen in ihrem Wesen und Lebendigkeit uns gleichzusetzen sind, erfordert einen andere Betrachtungs- und Umgangsweise.

Im Keller wird auf die Kommunikation mit dem Wein Wert gelegt. Die Weine geben den Takt vor und werden von unserer Seite her in ihrem Werden begleitet. Das Resultat sind unverwechselbare, authentische Weine mit der Schwingung ihrer Landschaft, ihres Bodens, des jeweiligen Jahrgangs und ihres Winzers. Unsere Weine sind mit wunderschönen Tieretiketten versehen, wobei jede Rebsorte ein eigenes Tier am Etikett hat.

 

Andreas Tscheppe - Grüne Libelle 2017

Sauvignon Blanc
SO2 (Schwefel)  Kleinstmenge, ca. 10mg/L vor Abfüllung
Alkohol :12.5%
Typisch steirische Opok Böden, wunderschöne Lagen voller Leben & Biodiversität.
Maischevergorener Weisswein
Wird von etwas Lagerung profitieren. Der Wein ist extrem komplex, mit viel Extrakt, spannungsreich & lebendig. Ich würde ein paar Flaschen davon einkellern & erst in 5 Jahren mit dem Geniessen beginnen. Ein Wahnsinn von einem Wein

 

                       

39,90 €

  • 1,2 kg
  • leider ausverkauft

Andreas Tscheppe - Blaue Libelle 2017

Sauvignon Blanc

 

                       

39,90 €

  • 1,2 kg
  • leider ausverkauft

Andreas Tscheppe - Hirschkäfer 2017


Sauvignon Blanc & Morillon.
SO2 (Schwefel)  Kleinstmenge, ca. 10mg/L vor Abfüllung
Alkohol :12.5%
Typisch steirische Opok Böden, wunderschöne Lagen voller Leben & Biodiversität.
Maischevergorener Weisswein
Wird von etwas Lagerung profitieren. Der Wein ist extrem komplex, mit viel Extrakt, spannungsreich & lebendig. Ich würde ein paar Flaschen davon einkellern & erst in 5 Jahren mit dem Geniessen beginnen. Ein Wahnsinn von einem Wein

 

                       

46,90 €

  • 1,2 kg
  • leider ausverkauft

Jörg Bretz

Höflein

 

Jörg Bretz ist definitiv eine Ausnahmeerscheinung innerhalb der österreichischen Weinszene. Das liegt nicht wirklich daran, dass er als Deutscher in Österreich arbeitet sondern hat seinen Grund vor allem darin, dass er sich den gängigen Herangehensweisen der Weinbereitung und Präsentation total verweigert. Jörg findet man bei keiner Rotweingala, keiner Jungweinpräsentation (seine jüngsten Weine sind mindestens drei Jahre alt und das ist für seine Verhältnisse wirklich jung) und auch bei keiner Messe – die einzige Veranstaltung, die Jörg Bretz meines Wissens regelmäßig besucht, ist die ViniVeri in Cerea (Veneto-Italien), wo sich stets Trauben um seine Weine bilden. Völlig zu Recht übrigens.

Unterhält man sich mit Jörg Bretz stößt man auf eine Weinphilosophie, die man getrost als individuell bezeichnen kann. Und auch wenn es natürlich stimmt, dass die elementare Basis für seine Qualitäten im Weingarten gelegt wird, ist es doch die Vinifikation und der Ausbau seiner Weine, die ihn dezidiert von anderen Winzern unterscheidet. Jörg setzt dabei ganz gezielt auf autochthone Sorten. In seinen Fässern reifen Veltliner, Chardonnay und Weißburgunder, die von Blaufränkisch und Blauburgunder ergänzt werden. Manche davon – und es macht schon Sinn mit den absoluten Extremen zu beginnen – wie beispielsweise seine Blaufränkisch Reserve liegt dort über 10 Jahre (erst in großen dann in kleinen, dann wiederum in großen Fässern, danach noch für einige Zeit in der Flasche) und selbst dann ist es ihm kein dringendes Bedürfnis, den Markt schlagartig damit zu überschwemmen. Andere Weine wie der Grüne Veltliner vom Buschberg verbringen vier Jahre im Fass, um danach noch zumindest ein Jahr lang in der Flasche ihr perfektes Gleichgewicht zu finden. Die Liste lässt sich beliebig lang fortsetzen und besucht man Jörg Bretz in Höflein im Carnuntum, taucht immer wieder eine neue Flasche, ein neues Experiment, ein neuer Jahrgang aus dem Verkostungskühlschrank auf.

Dass Jörg wenig mit Jungweintrinkern und –winzern am Hut hat, liegt irgendwie auf der Hand. Seiner Ansicht nach braucht Wein, nimmt man ihn denn als Kulturgut wahr und ernst, Zeit. Erst durch das langsame Ticken der Uhr findet Wein seine ideale Balance – wobei es ihm dabei absolut nicht darum geht, extravagante Weine zu erzeugen, im Gegenteil: er pflegt eher den mediterranen Ansatz. Dort ist Wein ein kontinuierlicher Begleiter durch das Leben, ein Alltagsgetränk und als solches möchte auch er seine Interpretationen verstanden wissen.